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Die Sonne aus dem Weltraum beobachten

Das Team bestehend aus Studenten und Akademikern aus verschiedenen Bereichen der Ingenieurwissenschaften und der Wissenschaft an der Universität Sheffield hat erfolgreich das eigens entwickelte Sonnenteleskop vom Esrange Space Center in Kiruna, Schweden, gestartet. Das Teleskop wurde mit einem Heliumballon auf etwa 40 km über der Erdoberfläche gehoben und kann nun wichtige Daten sammeln, um Wissenschaftlern bei der Entwicklung von Abwehrmaßnahmen gegen Sonneneruptionen zu helfen.

Ziel des SunbYte-Projektes ist es, die Solarteleskoptechnologie zu revolutionieren, indem ein kostengünstiges Teleskop unter Verwendung neuartiger Herstellungstechniken, wie beispielsweise 3D-Druck, hergestellt wird. Die Erdatmosphäre ist dicht und verfälscht so einen Großteil des Lichts, welches auf der Erde ankommt. Dies macht Sonnenbeobachtungen sehr schwierig. Ein kleines Teleskop in einer Höhe von 30-40 km ist oft wertvoller als ein großes und teures Teleskop auf dem Boden.

"Traditionell können bodengestützte Sonnenbeobachtungs-Teleskope bis zu fünf Jahre Entwicklungszeit in Anspruch nehmen. Die resultierenden Bilder werden jedoch häufig durch höhere Niveaus der Erdatmosphäre verzerrt", erklärt Dr. Viktor Fedun, leitender akademischer Berater des Projekts der Abteilung für automatische Steuerung und Systems Engineering an der Universität Sheffield. "Die lange Entwicklungszeit bis zur Fertigstellung führt häufig dazu, dass die Technologie bis dahin bereits veraltet ist. Deshalb ist es sehr wertvoll für unsere Studenten vom Technologieführer hochpräziser Antriebstechnik Harmonic Drive UK über die neuesten Technologien, die heute in der Luft- und Raumfahrt im Einsatz sind, geschult und informiert zu werden.

„Eine der größten Herausforderungen war das Gewicht und die Genauigkeit. Wir haben innovative Fertigungstechniken wie beispielsweise 3D-Druck und neue Komponenten wie einen hochpräzisen Harmonic Drive® Einbausatz der Baureihe HFUC-2UH verwendet. Der Einbausatz, der bereits bei Weltraumprojekten wie dem Mars Rover der NASA eingesetzt wurde, erlaubte uns die präzise Steuerung des Kardangelenks, welches auf dem Teleskop montiert war. Der Einsatz der Baureihe HFUC-2UH liefert ein Spitzendrehmoment zwischen 9 und 9180 Nm mit einem Übersetzungsverhältnis von 160: 1, was ihn sehr leistungsstark und gleichzeitig sehr leicht macht. Wir konnten das Design und die Entwicklung des Teleskops in weniger als einem Jahr abschließen. Der kurze Entwicklungszyklus des Projekts gab uns praktische Erfahrungen mit den neuesten Technologien der heutigen Maschinenbauindustrie.", erklärt Dr. Viktor Fedun.

 Sie möchten weitere Informationen zum SunByte Projekt?

Webseite:          http://sunbyte.group.shef.ac.uk/gallery/

Facebook:          https://www.facebook.com/projectsunbyte/

Twitter:               https://twitter.com/Project_SunbYte

Ihr Ansprechpartner für Presseanfragen

Saskia Andries
Marketing und Kommunikation

Fon: +49 6431 5008-214

E-Mail: saskia.andries@harmonicdrive.de